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Es ist immer das gleiche, da nimmt man sich was vor und schiebt es dann doch immer wieder hinaus, oder? Egal, was es ist: ein wenig mehr Sport im Alltag, vor Mitternacht schlafen gehen, auf Süßigkeiten verzichten oder etwas ganz Banales wie z. B. mehr Wasser oder nicht mehr als eine Tasse Kaffee am Tag trinken …


Ich habe keine Ahnung, wie man perfekt werden kann. Ich kann dir nur sagen, dass ich persönlich ganz gute Erfahrung mit Checklisten gemacht habe. Meine Check- und To-do-Listen helfen mir dabei, meine Gedanken aufzuräumen und gute neue Gewohnheiten in den Lebensrhythmus zu integrieren.

 

Warum es funktioniert oder wie eine Checkliste Leben retten kann

Viele Leute denken, dass das Nutzen von Checklisten etwas zu Primitives ist. Einfache Werkzeuge funktionieren jedoch immer am besten. Checklisten können übrigens nicht nur im Leben helfen, sondern sogar das Leben retten. Klingt seltsam? Okay, hier ist eine wahre Geschichte, die mich persönlich sehr überzeugt hat.


Heutzutage werden ja Klinikpatienten oft durch intravenöse Injektion über einen Katheter behandelt. Wenn eine Infektion in den Katheter gerät, können die Folgen sehr schwerwiegend sein. Dr. Peter Pronovost, amerikanischer Anästhesist und Notfallmediziner an der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore, begann im Jahr 2001 diese Infektionen zu beobachten und schloss daraus, dass eine simple 5-Punkte-Checkliste die Katheter-Infektionen massiv sinken lassen könnte.

In dieser Checkliste gab es einfache und direkte Tipps für Ärzte: Vor dem Einsetzen des Katheters die Hände mit Seife waschen, die Haut des Patienten desinfizieren und so weiter. Keine wissenschaftlichen Innovationen, nichts Kontroverses.

Die Ergebnisse waren jedoch überraschend: die Infektionsraten konnten von 2,7 pro 1.000 Patienten auf null gesenkt werden. In den ersten 18 Monaten dieser Initiative konnten unglaubliche 1500 Leben gerettet und 100 Millionen Dollar gespart werden!

Informationsquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Pronovost

Wenn Checklisten in so seriösen Fächern wie der Medizin helfen können, dann können die uns sicherlich auch das alltägliche Leben erleichtern, oder?

 

Welche Checklisten-Tools sind sinnvoll und nützlich?

Es gibt viele Apps, die Nutzer dabei helfen, die Aufgaben zu verwalten oder neue Gewohnheiten nach dem Checklisten-Prinzip aufzubauen.

Für die Aufgabenverwaltung nutze ich die Todoist-App, die auf all meinen Geräten installiert ist. Ich habe einige Apps ausprobiert, auch zwischendurch immer mal wieder, aber Todoist bleibt mein Favorit, den ich auch weiterempfehlen würde. Die App gibt es in der kostenlosen Version mit Grundfunktionen. Zum Eingewöhnen reicht das vollkommen aus. Falls du vielleicht meine Empfehlung annimmst, kannst du gerne diesen Link zum Download der App nutzen, mit dem du Todoist Premium 2 Monate lang kostenlos testen kannst.

Zum Entwickeln von neuen Gewohnheiten habe ich allerdings keine App gefunden, die alle meine Anforderungen vereint hätte. So gibt es leider keine Empfehlungen meinerseits hierzu.

Aber, zum Glück, geht das alles auch ohne App mit den auf dem Papier gedruckten Checklisten. 😛

 

Kostenloser Download:  Checkliste „Gute Gewohnheit“

Damit du dir nicht selbst eine „Gute Gewohnheit“-Checkliste erstellen musst, habe ich eine für alle schon gemacht.


Und auf geht’s! Hier ist der Download-Link:


So funktioniert’s:

1. Checkliste herunterladen und ausdrucken.

2. Eine neue Tätigkeit*, die zur Gewohnheit werden soll, bestimmen und aufschreiben.

3. Jeden Tag ein Häkchen setzen, wenn diese Tätigkeit durchgeführt wurde.

4. 10x hintereinander geschafft? Das muss belohnt werden. 🙂

*Du kannst mehrere Gewohnheiten gleichzeitig einführen, indem du mehrere Checklisten ausdruckst. Meine eigene Erfahrung zeigt aber, dass es besser ist, wöchentlich oder sogar monatlich eine neue zu integrieren. Langsamer ist manchmal schneller. Und sobald man eine Routine erreicht hat, kann man sich das nächste Ziel stecken.

Viel Erfolg beim Bilden von neuen Gewohnheiten! 🙂

 

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